Begegnung ermöglichen. Potenziale verbinden. Gemeinsam etwas bewegen. Eine Initiative von Ole Magers unter dem Dach von aisthesis.


Was ist das NBBP?

Das Netzwerk für Begegnungs- und Benefizprojekte bringt Menschen, Initiativen und Organisationen zusammen, die gemeinsam ehrenamtliche Projekte entwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, gesellschaftlicher Austausch und konkrete Unterstützung. Musik und Kunst können dafür Impulse geben – sie sind aber weder Voraussetzung noch Grenze des Netzwerks.

Als Dachorganisation verbindet aisthesis künstlerische Arbeit, Bildung sowie Coaching und therapeutische Angebote. Mit dem NBBP öffnet Ole Magers diesen Rahmen für Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten und Tätigkeitsfeldern. Die gemeinsame Frage lautet: Was können wir mit unseren persönlichen Möglichkeiten zusammen für andere und für das Zusammenleben gestalten?

Wen suchen wir?

Willkommen sind Menschen, die ihre Interessen, Erfahrungen und persönlichen Potenziale einbringen möchten – ebenso wie Gruppen, Initiativen und Einrichtungen, die Begegnungen mitgestalten wollen. Sie müssen weder musikalisch tätig sein noch bereits eine fertige Projektidee mitbringen.

Mögliche Beiträge sind zum Beispiel:

Auch wer zunächst zuhören, mitdenken oder ins Gespräch kommen möchte, ist willkommen. Entscheidend sind die Bereitschaft zum Austausch und die Offenheit, gemeinsam etwas zu entwickeln.

Die Projekte entstehen mit den Menschen

Das NBBP ist kein festes Veranstaltungsprogramm, für das lediglich Mitwirkende gesucht werden. Die Projekte entstehen im Prozess: Aus den Interessen, Fähigkeiten, Ideen und Möglichkeiten der Menschen, die sich anmelden, entwickeln sich gemeinsame Themen und passende Formate.

Dabei kommen auch die Perspektiven der Menschen und Einrichtungen hinzu, mit denen ein Projekt stattfinden soll. Inhalt, Form, Umfang und Aufgaben werden gemeinsam entwickelt. Es geht nicht darum, möglichst viele vorgegebene Rollen zu besetzen, sondern darum, persönliche Potenziale sinnvoll miteinander zu verbinden.

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Ehrenamtlich mitwirken

Die Formate des NBBP sind ehrenamtlich angelegt. Die Mitwirkung erfolgt freiwillig und unentgeltlich. Welche Beiträge und welcher zeitliche Umfang möglich sind, wird im jeweiligen Projekt gemeinsam abgestimmt.

Sie können Interesse am Netzwerk bekunden, ohne sich damit bereits für ein bestimmtes Projekt oder einen festen Umfang zu verpflichten. Konkrete Aufgaben und Absprachen entstehen erst im gemeinsamen Austausch.

Keine geografischen Grenzen – im Austausch mit den Orten

Das Netzwerk ist nicht auf eine bestimmte Region begrenzt. Projekte können an unterschiedlichen Orten entstehen. Maßgeblich ist, dass sie Begegnung ermöglichen, einen Benefizgedanken verfolgen und/oder in einen wirklichen Austausch mit den Menschen vor Ort treten.

Ein Ort ist dabei nicht bloß Veranstaltungsfläche. Seine Menschen, Geschichten, Anliegen und Möglichkeiten werden Teil der gemeinsamen Entwicklung. So können Formate entstehen, die zu einem Hospiz, einer sozialen Einrichtung, einem Erinnerungsort, einer Gemeinde oder einem anderen Lebens- und Begegnungsraum passen.

Inspiration aus bisherigen Formaten

Die folgenden Beispiele geben Anregungen für die Arbeit des Netzwerks. Sie sind keine festgelegten NBBP-Projekte und kein verbindlicher Katalog zukünftiger Veranstaltungen.

„ZwischenLeben“ – Begegnungsformate rund um Mozarts Requiem

Das Projekt verbindet musikalische und literarische Perspektiven. Ein besonderer Bezugspunkt ist das Konzert im Hospiz Barsinghausen als Teil von „ZwischenLeben“: ein Beispiel dafür, Musik in Beziehung zu einem Ort und zu den dort lebenden und arbeitenden Menschen zu bringen.

Adventliche Benefizkonzerte

Musik, Begegnung und konkrete Unterstützung kommen in einem gemeinsamen Format zusammen. Solche Konzerte können Anregungen geben, wie künstlerische Beiträge und solidarisches Engagement ineinandergreifen.

„Nachgedanken“ – Erinnerungskultur

Das Projekt ist ein Bezugspunkt für Formate, die gemeinsames Erinnern mit künstlerischem Erleben verbinden. Daraus können neue Ideen für die Begegnung mit Geschichten, Erinnerungsorten und unterschiedlichen Perspektiven entstehen.